Freitag, 13 Sha'aban 1440 | 19/04/2019
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Kenia: Breite Aktivitäten zum Gedenken an den 98. Jahrestag der Zerstörung des Kalifats

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Hizb ut Tahrir / Wilaya Kenia startete eine Reihe von umfangreichen Aktivitäten zum Gedenken an den 98. Jahrestag der Zerstörung des Kalifats nach dem Freitagsgebet in verschiedenen kenianischen Moscheen, um den Muslimen die schmerzhafte Tragödie – die an jenem Tag vom 3. März 1924 n.Chr. geschah, in dem das Kalifat zerstört wurde – näher zu bringen. Des Weiteren würden die Muslime aufgerufen sich Hizb ut Tahrir anzuschließen, um das islamische Leben wieder auf zu nehmen, durch die Wiedererrichtung des rechtgeleiteten Kalifats gemäß dem Plan des Prophetentums.

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160 Menschen bei Massaker in Mali getötet

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Laut malischen Militärquellen wurden  fünf Personen unter dem Verdacht der Beteiligung am Massaker von Samstag, den 23. März festgenommen. In dem Massaker am Volk der Fulani wurden mehr als 160 Menschen getötet. Jäger aus dem Dogon-Volk, das seit jeher in einem Spannungsverhältnis mit den Fulani ist, stehen unter dem Verdacht das Massaker im von Fulani-Viehzüchtern bewohnten Dorf Ogossagou, nahe der Stadt Mopti in Zentralmali begangen zu haben. Oumar Diallo, Gemeinderat des Gebiets, berichtete der Nachrichtenagentur AFP, dass „die Zahl der Todesopfer auf 160“ gestiegen ist und bezeichnete den Angriff als „ethnische Säuberung.“

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Die starke Protestbewegung in Algerien

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Sky News veröffentlichte am 17.03.2019 unter der Überschrift „Innerhalb von Tagen - die Proteste in Algerien treffen den sensiblen Nerv der 'Macht'“ Folgendes: „Der Chef des größten unabhängigen Gewerkschaftsbundes Algeriens hat angekündigt, rechtliche Schritte für einen Generalstreik im Energiesektor innerhalb der nächsten Tage einzuleiten, darunter in der Öl- und Erdgasbranche.“ Da hatte Bouteflika bereits seine Kandidatur zu den Präsidentschaftswahlen zurückgezogen. Allerdings hatte er die für den 18. April angesetzten Wahlen verschoben und eine Konferenz angekündigt, um einen Wahltermin festzulegen. Das stieß bei den Menschen jedoch auf Ablehnung, die es als eine Verlängerung seiner nunmehr vierten Amtszeit betrachteten, was Millionen von Algerier am darauffolgenden Freitag (15. 03.2019) auf die Straße trieb. Es war die größte Massendemonstration seit Beginn der Protestwelle am 22.02.2019. Daher stellen sich folgende Fragen: Ist diese Protestbewegung, vor allem wenn es zu einem Streik im Erdölsektor kommen sollte, lokal entstanden, oder haben internationale Akteure ihre Finger im Spiel? Wird sich in der politischen Landschaft Algeriens ein Wandel ergeben? Wird sich Bouteflika trotz dieser Proteste ein weiteres Jahr an der Macht halten können, wie aus seinen jüngsten Beschlüssen hervorgeht?

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